Weidenruten: Einfallsreiche Gedanken zur Gestaltung

Flechten eignen sich aufgrund ihrer Elastizität, Haltbarkeit und Vielfältigkeit hervorragend für pussy-willow-5748_640die Gestaltung des eigenen Paradieses. Sie können als Einfassung für Beeten oder als Sichtschutz genutzt werden, etwa als Weidenruten. Der Dezembermonat ist die ideale Zeit für deren Anlegung.

Weidenflechtwerk ist zeitlos und nicht künstlich. Ideal eignen sich Purpur- oder Korbweiden für die Gestaltung des eigenen Gartens. Dieses Flechtwerk ist besonders elastisch und wächst gerne aus. Auch Silber-Weiden sind gutes Flechtmaterial. Ähnlich wie Blumen sollte der Gärtner sie in einen Wasserkrug stellen, damit sie sich schön entfalten.

Trockene Zweige können wieder elastisch gemacht werden, wenn sie mit Wasser übergossen werden. Kleine Häuschen oder Schmuck aus Weidenruten kann der Gärtner am einfachsten zwischen November und März erzeugen – dann sind die Zweige noch laubfrei.

Sichtschutz oder Beeteinfassung im eigenen Garten

Dickere Zweige kann der Gärtner als Pfosten für das Grundgerüst nutzen und sollte diese auf gleiche Lände schneiden. Für die Beeteinfassung sollten die Pfähle ca. 60 cm haben. Die Sichtschutzwand hingegen braucht etwa 2,40 m große Rundpfosten, die wind- und wasserresistent sind. Das richtige Material dafür findet jeder Interessent im lokalen Baumarkt.

Für jeden Meter Einfassung werden ca. vier Pfähle benötigt. Damit die Zweige besser in den Grund dringen, sollten sie an einem Ende angespitzt werden. Danach werden die Pfähle mittels eines Hammers ca. 50 cm ins Erdreich geschlagen. Bei gefrorener oder zu harter Erde kann auf den Erdbohrer zurückgegriffen werden oder eine Eisenstange.

Die korrekte Technik der Ausformung des eigenen Paradieses

Steht das Grundgerüst aus senkrecht verlaufenden Pfosten, so kann der Gärtner ca. drei Meter lange Weidenruten durch die Pfähle ziehen. Dabei kann er mannigfache Muster beim Flechten verwenden. So kann jeder Zweig versetzt zum vorhergehenden eingeflochten werden oder ein paar Ruten übereinander durch die Pfähle geleitet werden. Jede Weidenrute sollte auf Höhe eines Pfahls enden und am selbigen mit einer neuen Rute verbunden werden.

Kommt das übrige Stück nicht mehr bis zum nächsten Pfahl, kann der Gärtner es entweder abtrennen oder abknicken und hinter dem Pfahl senkrecht in das vorhergehende Flechtwerk binden. Somit entsteht eine schön geflochtene Einfassung mit einem interessanten Muster für den Garten.